Konzentrationslager Buchenwald

Einen nicht alltäglichen und besonders nicht selbstverständlichen Ausflug erlebte ich am 18.02.2015. Es ging in das Konzentrationslager Buchenwald. Ich war schon einmal an diesem Ort, damals, bevor man seine Jugendweihe in der DDR kam. Wenig Erinnerung habe ich noch, aus Verdrängung, auf Grund der vielen vergangenen Jahre oder weil man es als Teenager anders war nimmt, ich weiß es nicht.

über das Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945

Im Juli 1937 lässt die SS auf dem Ettersberg bei Weimar den Wald roden und
errichtet ein neues KZ. Mit dem Lager sollen politische Gegner bekämpft, Juden, Sinti und Roma verfolgt sowie "Gemeinschaftsfremde", unter ihnen Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, dauerhaft aus dem deutschen "Volkskörper" ausgeschlossen werden. Schon bald wird Buchenwald zum Synonym für das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
Nach Kriegsbeginn werden Menschen aus ganz Europa nach Buchenwald verschleppt. Im KZ auf dem Ettersberg und seinen 136 Außenlagern sind insgesamt über 250.000 Menschen inhaftiert. Die SS zwingt sie zur Arbeit für die deutsche Rüstungsindustrie.
Am Ende des Krieges ist Buchenwald das größte KZ im Deutschen Reich. Über 56.000 Menschen sterben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage werden über 8000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen. Widerstandskämpfer bilden im Lager eine Untergrundorganisation, um das Wüten der SS nach besten Kräften einzudämmen. Gleichwohl wird das "Kleine Lager" zur Hölle von Buchenwald. Noch kurz vor der Befreiung sterben Tausende der entkräfteten Häftlinge.
Als die Amerikaner im April 1945 Buchenwald und seine Außenlager erreicht haben, schreibt Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte: "Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick."
Quelle: http://www.buchenwald.de/72/

Ich habe mich, bis auf bei wenigen Aufnahmen, komplett für diesen älteren Stil entschieden weil optisch der Himmel ein grau in grau war und ohne Kontraste an diesem Tag, die Fotos dadurch auch älter und in diesem Sinne passend wirken und natürlich, weil dieser Ort meiner Meinung nach auch keine freundlichen Farben verdient hat.

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GRAVO-Druck Halle Saale

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Solbad Wittekind

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Schloss Beesenstedt – eine fotografische Zeitreise

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