Schweden 2011 – Geht’s noch verrückter?

Geht’s noch verrückter?

 

 die Fakten:

12 Mann von 4 Vereinen, 3 Spiele, 27 Tore und mehr als 2000 Kilometer in ca. 58 Stunden

 

die Teilnehmer:

Marco, Nina, Anja, Holger, Heiko, Stefan, Bene,  Netty (alle Hannover Indians-Fans), Silvia („bayrisches Urvieh“ -EV Landsberg 2000-Fan und Kölner Haie-Fan), Manja (Harzer Wölfe Braunlage-Fan), „PAPA“ Günni (Hannover Indians-Fan) und meine Wenigkeit (Saale Bulls Halle-Fan)

 

Von hinten links: Benne, Silvia, Heiko,  Holger, Manja, Stefan
mittlere Reihe von links: Netty, Nina, Stefan, Anja
vordere Reihe von links: Marco & Günni

 

 

die Route:

 

Route der Schwedentour 2011
Route der Schwedentour 2011

 


 die Fahrt in Details:

 

  • 15:30 Uhr – die Reise geht los. Start in Halle
  • 17:30 Uhr Ankunft in Bockenem im OT Upstedt (tiefste Pampa) bei Günni
  • 18:00 Uhr Start in Bockenem OT Upstedt
  • 19:00 Uhr Ankunft in Hannover am Pferdeturm
  • 19:15 Uhr Interview mit ??
  • 20:00 Uhr Spielbeginn Hannover Indians – Allstars Oberliga Nord (7 zu4)
  • 22:30 Start gen Schweden
  • 23:30 Uhr Rast in Buddikate
  • 01:15 Uhr Fahrt über wegen Unwetter gesperrte „Fehmarnsund-Brücke“ (963m lang)
  • 01:30 Uhr auf Fähre in Puttgarden
  • 02:00 Uhr Start Fähre Puttgarden – Rödby
  • 02:45 Uhr Ankunft Rödby
  • 04:30 Uhr Ankunft Helsingör
  • 04:55 Uhr Fähre von Helsingör nach Helsingborg
  • 05:30 Uhr Ankunft in Helsingborg
  • 06:30 Uhr Frühstückspause in Hamneda
  • 07:45 Uhr Ankunft in Jönköping (Smaland)
  • 8:00 Uhr Einchecken im Hotel „IBIS“ (Stroemsnaesgatan 3, Jönköping)
  • bis 11:00 Uhr geschlafen
  • 12:00 Uhr bei SIBYLLA Kaffee getrunken
  • 13:30 Uhr mit Bus bis zur Haltestelle „ Elmia“ (ca. 20 Minuten) gefahren
  • Gelaufen zu den „Northbank Supporters“ (offizieller Fanclub vom schwedischen Eishockeyverein HV71)
  • Empfang von Linda (Präsidentin  von den Northbank Supporters)
  • Gemeinsames „SKOL“
  • 15:00 Uhr zur „Kinnarps-Arena“ gelaufen
  • Interview mit Daniel Wengel (Presse& Medienreferent HV 71)
  • Fanshop geplündert (überfallen)
  • 16:00 Uhr Anbully HV 71 vs. Skelleftea (6 zu 4)
  • 18:15 Uhr Spielende
  • Übergabe Trikots und Schals für Autogramme
  • Abendbrot – Schnitzel und Burger (nächster Überfall ) bei SYBILLA
  • 19:30 Uhr gehobene mit etwas Alkohol angereicherte Konversationen mit den „Northbank Supporters“
  • 21:30 Uhr mit Bus zurück zum Hotel
  • bis gegen Mitternacht freies Feiern auf dem Hotelflur im „Jugendherberge Stil“
  • 08:00 Uhr aufgestanden
  • 09:00 Uhr gemeinsames Frühstück
  • 10:30 Uhr Start in Jönköping
  • 12:45 Uhr Ankunft in Helsingborg
  • 13:00 Uhr Fähre Helsingborg – Helsingör
  • 13:30 Uhr Fahrt durch Dänemark
  • 15:15 Uhr Ankunft in Rödby – auf Fähre nach Puttgarden
  • 16:00 Ankunft in Puttgarden
  • 19:00 Uhr – Ankunft in Hannover
  • 19:04 Uhr Ankunft am Pferdeturm
  • letztes Spiel auf der Reise (Hannover Indians – Starbulls Rosenheim 4 zu 2)
  • ABSCHIED von den meisten Teilnehmern der Reise
  • 22:00 Uhr Rückfahrt nach Bockenem
  • 23:15 Uhr Ankunft in Bockenem
  • Kaffee getrunken und gegen 00:00 Uhr Weiterfahrt nach Halle
  • 01:45 Uhr Ankunft in Halle

 

 die Tickets:

 

Eintrittskarte Hannover Indians - Allstarteam Oberliga Nord
Eintrittskarte Hannover Indians – Allstarteam Oberliga Nord

Eintrittskarte HV71 - Skelleftea

Eintrittskarte HV71 – Skelleftea
Eintrittskarte Hannover Indians - Starbulls Rosenheim
Eintrittskarte Hannover Indians – Starbulls Rosenheim

 

die Geschichte:

 

Schon wochenlang vorher war das Kribbeln für diese Reise zu spüren. Viele Telefonate wurden mit Günni geführt und dann war der Tag da.

Los ging es also am Freitag den 04.02.2011 gegen 15:30 Uhr.Ziemlich schnell kam ich über die A14 und der B6n in der tiefsten Pampa an, genauer gesagt in Bockenem, im Ortsteil Upstedt. Freudiger Empfang zwischen zwei Eishockeybekloppten. Die Manja, Fan der Harzer Wölfe aus Braunlage kam ebenso gerade an. Nach einer Tasse Kaffee wurde das Auto gepackt und los ging es nach Lamspringe. Dort wurde der Heiko abgeholt (Fan der Hannover Indians).

Nun ging die Fahrt zum ersten Eishockeyspiel los. Ziel war der Pferdeturm in Hannover, Spielstätte der Hannover Indians und der Hannover Braves. Vor dem Pferdeturm kam ein Kamerateam auf Günni und mir zu und wollte ein Interview. Bis jetzt haben wir noch nicht heraus bekommen, wer das Kamerateam war. Ganz Gentlemen trat mir Günni das Interview ab. Danke Günni!

Zur Info, an diesem Abend sollte ein Benefizspiel zwischen den Hannover Indians und einem Allstarteam aus der Oberliga Nord stattfinden.3 Fragen bekam ich gestellt:
Was ich mir von dem heutigen Spiel erwarte:  FUN FUN FUN, war meine Antwort. Wie das Spiel ausgehen wird: 13 zu 12 war meine Antwort und ob ich jemanden Grüßen möchte: MEINE STADT HALLE, war meine Antwort. NO COMMENT bitte dazu!

Nach dem Interview ging es ins Stadion rein und es wurde sich erst mal ein Bier geholt. Das Spiel gewannen die Hannover Indians mit 7 zu 4. Es war stellenweise recht ansehnliches Eishockey.Nach dem Spiel trafen sich alle 12 Teilnehmer vor dem Pferdeturm.

Begrüßung und kurze Absprache und schon ging es los Richtung Skandinavien, genauer nach Schweden, genauer nach Jönköping. 22:30 Uhr war es mittlerweile und die Karawane zog los. Ohne Probleme kamen wir über die A7 Richtung Hamburg und weiter Richtung Lübeck über die A1. Gegen 23:30 machten wir eine erste kurze Pause an der Raststätte Buddikate. Kurz nach 1 Uhr lag die Fehmarnsundbrücke vor uns. Große rote Durchfahrtsverbotszeichen leuchteten uns den Weg in Richtung Brücke. Die Brücke war gesperrt wegen Unwetter bzw. Sturm.
Ist dies schon das Ende der Reise?
Was nun?

Vor Marco im ersten Auto fuhr ein laut Kennzeichen einheimischer weiter langsam Richtung Brücke, unsere 3 Autos langsam hinter her. Der Einheimische fuhr auf die Brücke, wir hinter her. Ein ohrenbetäubendes Windgeräusch, hervorgerufen durch die Stahlkonstruktion der Brücke begleitete uns auf der fast 1000m langen Brücke. Das Ende der Brücke war in Sicht und >Gott sei Dank keine Polizei. PUHHH geschafft. Ich glaube nicht nur mit fiel ein Stein vom Herzen!Weiter ging die Reise und gegen 01:30 Uhr erreichten wir die Fähre in Puttgarden. Gegen 2 Uhr fuhren wir auf die Fähre in Puttgarden Richtung Rödby. 2:45 Uhr erreichten wir Rödby, also Dänemark. Nun lag uns eine Fahrt quer durch Dänemark, vorbei an Kopenhagen bis nach  Helsingör, wo wir gegen halb 5 in der Frühe ankamen.04:55 Uhr ging die nächste Fähre von Helsingör nach Helsingborg. Gegen halb 6 in der Frühe erreichten wir Helsingborg, also Schweden. Der zweite Abschnitt der Hinreise war also geschafftNach einer weiteren Stunde machten wir erst einmal eine Frühstückspause. Kalt war es und massig Schnee lag in Hamneda.

Es war 07:45 Uhr als wir alle Jönköping erreichten. Gegen 12 Uhr sollten wir erst im Hotel in die Zimmer dürfen, aber Nina arrangierte für uns, wir dürfen gleich in die ZimmerNach dem Einchecken und er Zimmeraufteilung schliefen wir alle erst mal bis gegen 11 Uhr. Günni und ich fuhren dann in die Stadt um einen Bankautomaten ausfindig zu machen um Geld zu tauschen.

Gegen 12:00 Uhr trafen wir uns alle wieder vor dem Hotel und bei SIBYLLA (Imbisskette) wurde Kaffee getrunken. Gegen halb 2 fuhren wir dann mit dem Bus in die Stadt bis zur Haltestelle „ Elmia“. Ca. 20 Minuten ging die Fahrt. Ca. 5 Minuten mussten wir laufen und trafen uns dann in einem Industriegebiet und weit der Arena mit den „Northbank Supporters“. Dies ist der offizielle Fanclub vom schwedischen Eishockeyverein HV71. Dort trafen wir auf Linda, der Präsidentin  von den Northbank Supporters. Im Fanheim angekommen gab es gleich ein gemeinsames „SKOL“. Smalltalk war anschließend angesagt und gegen 15:00 Uhr ging es endlich zur „Kinnarps-Arena“.

Vor der Halle wurden die ersten Gruppenfotos gemacht und „Papa“ Günni besorgte uns die Eintrittskarten. In der Halle wurden wir von Daniel Wengel (Presse& Medienreferent HV 71) empfangen wo es ein kleines Interview gab. Nachdem wir „So gehen die Scorpions, die Scorpions gehen so; so gehen die Indians, die Indians gehen so…“ perfekt vorführten versprach uns Daniel nach dem Spiel noch Autogramme der Mannschaft. Dann ging in den Fanshop. Ich glaube, da hat jeder auch schon drauf gewartet. Nachdem wir uns mit Souvenirs eingedeckt hatten ging es auf unsere Plätze im Stehbereich der Arena, mitten zwischen den „Northbank Supporters“.

16 Uhr war Anbully zwischen dem Tabellenersten „HV71“ und dem Tabellenzweiten Skelleftea. Beide Mannschaften standen also ganz oben an der Tabelle in der schwedischen Eliteliga. Punktgleich und nur mit 2 Toren Differenz.Das Spiel war ein Genuss für Eishockeyenthusiasten, schnell, hart, geniale Spielzüge, geile Tore und Action auf dem Eis. HV71 gewann das Spiel mit 6 zu4. Wir bekamen 10 Tore zu sehen, eins schöner wie das andere, Einsteins Relativitätstheorie wurde bei einem der Tore bestätigt. So einen präzisen „Hammer“ habe ich noch nie gesehen.Nach dem Spiel trafen wir uns wieder mit Daniel. Er sammelte unsere erworbenen Fanutensilien ein und kam nach ca. einer halben Stunde mit unseren Wunschautogrammen wieder.Zur Info, die schwedischen Zuschauer aßen Popcorn und tranken alkoholfreie Getränke, nix mit Bratwurst, Calzone, Fischbrötchen oder Bier und Cola.HUNGER war danach angesagt, also überfielen wir zum zweiten Mal das SYBILLA und aßen erst mal. Anschließend ging es nochmal zu den „Northbank Supporters“ Dort wurde noch ein wenig das Spiel ausgewertet und eins, zwei oder auch drei leckere Bierchen getrunken.

Gegen 21:30 Uhr machten wir uns alle wieder mit dem Bus auf zum Hotel. Im Hotel angekommen machten wir es uns auf dem Hotelflur bequem. Ala Jugendherbergestil wurde bis gegen Mitternacht auch hier wieder das ein oder andere Bierchen getrunken und auch eine Flasche Schierker fiel wurde Opfer unseres geselligen Beisammenseins.8 Uhr zeigte das Handy, Zeit aufzustehen. 9 Uhr Frühstück was Nina dann noch für 85 Kronen am Vorabend für uns gebucht hatte und schon hieß es wieder auschecken.

Gegen halb elf ging die Rückfahrt Richtung Deutschland los.Schnell waren wir in Helsingborg und es passte, nur wenige Minuten später ging die Fähre nach Helsingör. Auch Dänemark wurde schnell hinter uns gelassen und so kamen wir gegen 15:15 Uhr in Rödby an. Auch hier war das Glück auf unserer Seite und nur wenige Minuten nach unserer Ankunft ging auch die nächste Fähre schon. Puttgarden wurde gegen 16 Uhr erreicht.Drei Stunden blieben uns nun Zeit um nach Hannover zu fahren um Pünktlich beim Spiel der Hannover Indians gegen Die Starbulls aus Rosenheim zu gelangen.

19:04 Uhr standen wir vorm Pferdeturm. Jubel in diesem Moment im Stadion. Wussten di e Indians von unserer Ankunft? War das unsere Begrüßung? Nein die Indians schossen in diesem Moment das erste Tor. Also schnell Ticket gesichert und ab ins Stadion. Die Hannover Indians gewannen dieses Spiel mit 4 zu 2. Demnach war unsere Ausbeute für dieses Wochenende, 3 Spiele, 3 Siege und insgesamt 27 Tore sahen wir.

Nach dem Spiel war Verabschiedung angesagt.Weiter ging es dann also zu viert, die Manja, der Heiko der Günni und ich. Zuerst wurde der Heiko wieder in Lamspringe abgesetzt und gegen 23 Uhr kamen wir dann wieder in Upstedt an. Nach einem Kaffee bei Günni hieß es dann auch Abschied nehmen von Manja und vom Günni.Gegen Mitternacht trat ich die Heimreise an und gegen 1:45 Uhr kam ich wieder in Halle an. 

Fazit:Ein anstrengendes Wochenende, viele Stunden im Auto, nicht das beste Wetter, aber eine Reise mit den besten Leute, der besten Stimmung und einem Event der Extraklasse, einer absolut gelungenen Fahrt. 

Ein Dank an allen Mitgereisten, aber speziell dir „PAPA“ Günni für die absolut und rundum perfekte Fahrt, in dem Sinne:„HEJA HEJA HAVE BLA“